Camping mit Hund: Tipps für einen entspannten Outdoor-Urlaub

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Camping mit Hund: Tipps für einen entspannten Outdoor-Urlaub

Beitragvon Coco » Mi 15. Sep 2010, 21:48

Klare Sternennächte, Nudeln vom Gaskocher und Lagerfeuerromantik mit dem geliebten Vierbeiner: Ob an der Nord- oder Ostsee, im Bayerischen Wald oder an der Mecklenburgischen Seenplatte – auf fast 950 deutsche Campingplätze dürfen Hundehalter ihre Vierbeiner mitbringen. Für einen entspannten Outdoor-Urlaub mit ihrem Bello sollten sie allerdings ein paar Punkte beachten.

„Bei der Auswahl des Campingplatzes ist es gerade an sehr sonnigen Tagen wichtig, dass ausreichend Schattenplätze für den Hund vorhanden sind“, erklärt Katharina Queißer von der Hundeschule Pepino in Niederneisen. Und: „Damit sich die Fellnase wohlfühlt, ist es wichtig, ein paar vertraute Gegenstände wie Körbchen oder Spielzeug von Zuhause mitzunehmen“, so Queißer weiter.

Voraussetzungen für das Campen mit Hund sollten außerdem sein:

  • Gute Erziehung: Der Hund muss bestimmte Regeln kennen und darf nicht den Zeltnachbarn die Wurst vom Grill holen, beim Fußballspiel der Kinder den Ball jagen oder sich mit anderen Hunden anlegen. In der Regel herrscht auf Campingplätzen Leinenpflicht.
  • Reiseapotheke: Ein Mittel gegen Durchfall, ein Flohhalsband, Wundspray und ähnliches gehören auf jeden Fall mit ins Gepäck. Ebenso eine Zeckenzange. Der Hund muss außerdem, den Bedingungen der Urlaubsregion entsprechend, geimpft sein.
  • Vorheriges Schlaf-Training: Damit der Hund auf das Schlafen in Wohnwagen oder Zelt vorbereitet ist, sollten Herrchen und Frauchen dies am besten schon vor Antritt der Reise mit ihm üben. Zum Beispiel, indem sie eine Nacht zusammen mit dem Vierbeiner darin verbringen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass es am Zielort einen geeigneten Campingplatz für Mensch und Vierbeiner gibt, ist übrigens hoch: „Auf 948 der 1.120 vom ADAC beschriebenen und klassifizierten Campingplätze in Deutschland sind Hunde ohne Einschränkung erlaubt“, weiß Stefan Thurn, Leiter Redaktion Freizeit-Führer vom ADAC Verlag. „Immer mehr Betreiber stellen sich auf die vierbeinigen Gäste ein und bieten zum Beispiel eine ‚Gassimeile’ oder Hundeduschen an.“

Wer einen hundefreundlichen Campingplatz sucht, findet ausführliche Hinweise und Beschreibungen zum Beispiel im Internet beim ADAC unter www.campingfuehrer.adac.de.
Quelle: IVH
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Coco
 
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Re: Camping mit Hund: Tipps für einen entspannten Outdoor-Ur

Beitragvon Heidi » Do 16. Sep 2010, 09:34

Danke Dir Coco für den Beitrag....es gibt viele Camper mit Hunden.
In den Campingforen wird darüber auch immer wieder heiß diskutiert.
Leider machen auch wir häufig die Erfahrung das Hunde oft nicht wirklich wie beschrieben willkommen sind oder die sogenannten Hundemeilen fernab des Campingplatzes sind.....hier kommt es schnell zu Reibungspunkten im Miteinander.

Hunde werden im Dunkeln schnell mal "raus" gelassen...sieht ja keiner.
Das Geschäft bleibt liegen, spielende Kinder treten rein.
Die Meile ist weit weg, so mancher Hund pieselt daher dann doch schon mal - ein anderer Camper macht Dich deswegen an.

Der viel gepriesene Hundestrand weit weg...oft keinerlei Service vor Ort(Duschen für Menschen, Liegen, Strandkörbe usw.)
ja und um da hin zu kommen muss man das Gelände verlassen, weit übers Feld laufen um an den Hundestrand zu kommen - leider alles schon erlebt.

Auch hatten wir an einem CP gebucht. Vor Ort fanden wir das Schild: "Jagdhunde nicht erlaubt"
Sollten wir nun wieder Heim fahren, mit Setter und Podenco-Mix?
Hasen ohne Ende! Die rannten fast den Hunden vor´s Maul...... :biggrins: ob die wohl Lebensmüde waren?

Aber haben nur Jagdhunde ein Problem damit?! r_qual

Naja es stand da nur das Schild,keiner hat sich darum gekümmert und so wurde es dennoch ein toller Urlaub.

Zu diesem Thema fällt einem bestimmt noch sehr viel ein......... :biggrins:
Heidi
 

Re: Camping mit Hund: Tipps für einen entspannten Outdoor-Ur

Beitragvon mestizo » Do 16. Sep 2010, 13:51

Wir fahren seit gut 12-13 Jahren mit den Hunden campen. Angefangen mit dem guten alten klasisschen Faltwohnwagen (Alpenkreuzer) und später dann mit einem Wohnwagen. Allerdings fahren wir nur auf uns bekannte und vorher angeguckte CP, da ich in Sachen Sanitäranlagen ein wenig pingelig bin.
Bisher sind wir von den CP, auf denen wir waren in keinster Weise entäuscht worden - ob es nun um das Willkommen von Hunden, die Nähe des Hundestrandes, die Sanitäranlagen oder das Aufstellen unseres Schafszaunes um den WW geht - das letztere ist leider nicht überall erlaubt, für uns aber ausschlaggebend, ob wir auf den CP fahren oder nicht, denn so müssen die Hunde ausserhalb des WW nicht ständig angeleint sein.
Unser erstes CP war in Hasselberg (oberhalb von Kappeln) an der Ostseeküste.
Sehr schön war es auch in Eckernförde - ein CP mit eigener Hundewiese und fast handzahmen Kaninchen... r_qual
Seit mittlerweile 9 Jahren fahren wir nach Hohenfelde - der Hundestrand ist ca. 500m vom CP entfernt - Hunde sind hier sehr willkommen und es gibt für uns zur Zeit keinen Grund, die nächsten Jahre woanders hinzufahren.
Ok, für Jagdnasen das reinste Paradies, was eben ausserhalb von unserem Schafszaun zu 90% SL bedeutet, aber das kennt Shelby auch von Zuhause und kann gut damit leben.
mestizo
 

Re: Camping mit Hund: Tipps für einen entspannten Outdoor-Ur

Beitragvon MoLe » Do 16. Sep 2010, 14:16

Wir waren bisher überwiegend auf CPs in Frankreich. Da gab es nirgends Probleme. Und da die CP sowieso meistens etwas abseits liegen, gibts auch keine Probleme mit den Gassirunden morgens und abends.
In Campingführern steht Hunde erlaubt oder Hunde willkommen. Das ist ein Unterschied, denn da wo Hunde willkommen sind gibt es z.B. auch Hundeduschen usw.Bei Hunde erlaubt, hat man sich auf die Vierbeiner nicht eingestellt, sie sind eben "nur" erlaubt :biggrins:
Liebe Grüße
Monika mit Leila
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Re: Camping mit Hund: Tipps für einen entspannten Outdoor-Ur

Beitragvon Heidi » Do 16. Sep 2010, 15:11

Genau....nur erlaubt und so mancher Camingplatz nimmt sogar 7,50€ pro Tag pro Hund......da will mir einer erzählen das hier der Hund willkommen ist....trotz Hundedusche...die gibt es da nämlich.
Nein Frankreich soll seeeeehr Hundefreundlich sein.....nur pass auf Deinen Jagdhund auf...kann sein das der irgendwann nimmer an der Leine ist
Heidi
 

Re: Camping mit Hund: Tipps für einen entspannten Outdoor-Ur

Beitragvon Gast 1010 » Do 16. Sep 2010, 15:19

mestizo hat geschrieben:...aber das kennt Shelby auch von Zuhause und kann gut damit leben.

Ausserdem ist so eine Schleppleine auch ganz hilfreich, damit du weisst aus welchem Baum Shelby gerade wieder bellt :biggrins:

:lachaus:
Gast 1010
 

Re: Camping mit Hund: Tipps für einen entspannten Outdoor-Ur

Beitragvon MoLe » Do 16. Sep 2010, 15:56

Heidi hat geschrieben:Genau....nur erlaubt und so mancher Camingplatz nimmt sogar 7,50€ pro Tag pro Hund......da will mir einer erzählen das hier der Hund willkommen ist....trotz Hundedusche...die gibt es da nämlich.
Nein Frankreich soll seeeeehr Hundefreundlich sein.....nur pass auf Deinen Jagdhund auf...kann sein das der irgendwann nimmer an der Leine ist



Wie gesagt, wir hatten noch nie Probleme. Und du glaubst doch nicht, dass ich nicht auf mein Mädchen aufpasse, egal wo!
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Re: Camping mit Hund: Tipps für einen entspannten Outdoor-Ur

Beitragvon Maya » Sa 31. Aug 2013, 09:29

Ich kann Euch hier einen weiteren Punkt ergänzen, nämlich Wohnmobilreisen mit Hund

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Noch ein klitzeklein wenig mehr Freiheit bietet diese Art zu reisen. Wohnmobilisten sind weitgehendst unabhängig von den Campingplätzen. Viele Städte und Gemeinden bieten auch sogenannte "Stellplätze" an.

Wohnmobilstellplätze sind eigentlich nichts Anderes als ein größer eingeteilter Parkplatz. Viele bieten sogar Stromanschlüsse und Ver- und Entsorgungsstationen (wo man das WC entleeren und den Frischwassertank auffüllen kann)
Viele dieser Plätze sind kostenlos, man zahlt meist nur für Strom ein paar Groschen, wenn man ihn benötigt.

Meist befinden sich solche Plätze am Ortsrand, in Wald- oder Seenähe, sodass man sich mitten in der Natur befindet. Gerade mit Hund ist das eine herrliche Angelegenheit, zumal Reisemobilisten zum größten Teil Hundebesitzer sind (aus mind. 8 von 10 WoMos bellt es).

Wenn man ins Ausland reist sollte man sich vorher über die Impfungen und die Einreise- bzw. Aufenthaltsbestimmungen mit Hund erkundigen. Es gibt leider viele Länder, wo z.B. für größere Hunde nicht nur Leinenpflicht sondern auch Maulkorbzwang herrscht (muss nicht unbedingt verlangt werden, aber im Notfall sollte man das Teil schon dabei haben. Meist reicht es, den Mauli zusammen mit dem Impfpass von aussen sichtbar auf's Amaturenbrett zu legen) Ansonsten können empfindliche Strafen drohen, im schlimmsten Falle Beschlagnahmung des Hundes.
Wenn man Richtung der Meere reist, ist es auch gut, sich vorab über Hundestrände zu informieren, denn nicht an jedem Strandabschnitt sind Hunde willkommen.

Wer Interesse an Reiseberichten hat, darf auch gerne auf meiner HP vorbei schauen ( http://www.collie-maya.de ). Wir haben da die letzten Jahre etliches an Berichte und Erfahrungen zusammen getragen givme5
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